MQV hat Geburtstag!
Liebe Vereinsmitglieder und Freunde unseres Vereins,
Stell Dir vor, es ist Schweinegrippe...
... und kein Schwein geht hin!
Wir schreiben das Jahr 2009 A.D.: Die ganze Welt wird von der Schweinegrippe beherrscht, besser gesagt: von der Angst vor der Schweinegrippe. Die ganze Welt? Nein! Ein kleines Volk in der Mitte Europas trotzt tapfer allen Panik-Attacken...
Hand aufs Herz: Kennen Sie jemanden, der an Schweinegrippe erkrankt ist? Oder kennen immerhin jemanden, der jemanden kennt...? Aber Sie haben sich doch sicher noch schnell impfen lassen, bevor jetzt der Impfstoff ausging? Auch nicht?? Also ich wohne ja im Großraum München, dem neu entdeckten "Epizentrum der Pandemie", wie der Münchner Boulevard an diesem Wochenende vermeldet. Und ich – ich kenne auch niemanden...
Inzwischen bewundere ich ja schon fast die dreiste Hartnäckigkeit, mit der man uns die längst enttarnte Schimäre "Killer-Virus" tagtäglich wieder neu auftischt. Auch wenn mich "Experten" wie der immer trauriger dreinblickende Prof. Hacker vom Robert-Koch-Institut mittlerweile an einen beim Unterschleif ertappten Schulbuben erinnern, der auch im Angesicht des Spickzettels immer noch trotzig leugnet: Ich war´s nicht!
Die neuesten Horrormeldungen: "100000 oder mehr Grippe-Kranke allein in der Ukraine!" Ein ganzes Volk versteckt sich hinter dem Mundschutz. Dabei lässt sich in so kurzer Zeit nicht mal ein Bruchteil der angeblichen Infektionen labortechnisch einwandfrei abklären. Und in der Ukraine schon zweimal nicht...
Und jetzt geht uns angeblich auch noch der Impfstoff aus – wochenlange Wartelisten! Hatte unsere immer fröhliche Dienstwagen-Ulla nicht in weiser Voraussicht schon vor Monaten 50 Millionen Impfdosen im Gegenwert von fast 1 Milliarde Euro (wir haben´s ja...) bestellt? Seltsamerweise sagt uns niemand, wie viele Menschen sich denn in den ersten 2 Wochen haben tatsächlich impfen lassen. Noch seltsamer: In anderen Ländern lassen sich augenscheinlich viel mehr Leute impfen als hierzulande – ohne dass man etwas über Engpässe erfährt.
Aber Verknappung funktioniert ja bekanntlich von zwei Seiten: Entweder ist die Nachfrage zu groß oder das Angebot zu gering. So was lässt sich auch wunderbar steuern – kennt man ja von den Benzinpreisen, die "zufällig" immer dann steigen, wenn wir in Urlaub fahren wollen. Könnte es sein, dass uns da jemand etwas sagen will? Etwa: "Liebe Deutsche, seht ihr was passiert, wenn ihr nicht langsam zur Vernunft kommt? Dann drehen wir euch den Impfhahn ganz zu!"
In Mexiko, wo das Ganze ja seinen Ursprung hatte, ist man übrigens längst wieder zur Normalität zurückgekehrt. Ganz ohne Impfung. Dem kleinen Buben, der weltweit als "Patient Nr. 0" gilt, hat man in seinem Dorf ein Denkmal gesetzt. Da kann er jetzt jeden Tag putzmunter mit sich selbst spielen. Und der Bürgermeister hofft auf rege Touristenströme. So profitiert jeder auf seine Weise von der Schweinegrippe. Außer den Schweinen...
P.S. – Wichtiger Nachsatz: Ich bin kein Mediziner und ich will niemanden von einer Impfung abhalten. Das muss jeder selbst entscheiden. Und zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie am besten – wie immer – Ihren Arzt oder Apotheker!
Eva Herman bedankt sich bei allen Freunden

Eva Herman bei Wirtschaftsforum Süd in Nagold (Südschwarzwald) - Foto wifos 2009
Mittwoch, dem 19. August 2009 um 15:39:54 Uhr:
zwischendurch möchte ich mich wieder einmal melden und mich sehr herzlich bei Ihnen allen bedanken für die zahlreichen aufmunternden Worte, die ich hier immer wieder finden darf. Immer dann, wenn es mir nicht so gut geht, öffne ich diese Seite und finde viel Trost und hilfreichen Zuspruch.
Mit großem Dank und herzlichen Grüßen,
Manipulation anders herum
Es ist ja lange schon kein Geheimnis mehr, wie sehr Stiftungen und Unternehmensverbände - allen voran Bertelsmann Stiftung und Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) - in den Medien für Stimmungen und Meinungen sorgen, die die Durchsetzung von Unternehmensinteressen als unverzichtbar darstellen.
Nicht weniger zweifelhaft ist jedoch das Vorgehen von Journalisten, die bei Unternehmen um Presserabatte feilschen. Von unabhängigem Journalismus kann da keine Rede mehr sein. Auf die gängige Praxis der Presserabatte angesprochen, verhält sich der Deutsche Journalisten-Verband widersprüchlich. Einerseits plädiert er für freiwillige Selbstkontrolle der Journalisten, andererseits bietet er selbst auf seiner Webseite eine Auswahl an Sonderkonditionen für Journalisten an.
Wo ist das MQV-Forum geblieben?
Liebe Leserin, lieber Leser,
Sie haben es vermutlich schon bemerkt: Das MQV-Forum gibt es nicht mehr!
Der Grund dafür ist zum einen, dass der Betrieb eines öffentlichen Forums einen nicht unerheblichen administrativen Aufwand erfordert. Zeit und Energie, die wir als Betreiber dieser Webseite lieber in unsere eigentliche Vereinsarbeit investieren möchten.
Freiheit verpflichtet - Zum Tag der Pressefreiheit
Heute ist "Internationaler Tag der Pressefreiheit"!
Selbstbeweihräucherung auf allen Kanälen und in allen Gazetten: "Wir mutige Journalisten! Kämpfer für Demokratie! Vierte Gewalt im Staate!". Und der unvermeidliche Zeigefinger auf andere: Russland, China, Afrika usw.. Das lenkt so schön ab vom eigenen Versagen, obwohl doch bekanntlich immer noch mindestens 3 Finger der selben Hand auf einen selbst zeigen...
Es stimmt ja: Die Presse genießt bei uns so viel Freiheit wie kaum sonst wo auf diesem Planeten und wie kaum jemals in unserer Geschichte. Aber was macht sie denn aus dieser Freiheit? Wo ist denn der kritische Journalismus, für den es bei uns ja nicht einmal Mut braucht? Stattdessen: Schmusekurs - um nicht zu sagen: Kungelei - mit den Mächtigen in Politik und Wirtschaft. Solange einer seine Frau nicht betrügt oder andere Skifahrer umnietet, hat er von dieser Journaille nichts zu befürchten!
"Cut and paste" an Stelle des viel gerühmten "Qualitätsjournalismus"! Jüngst wieder am Beispiel Schweinegrippe zu besichtigen. Und natürlich die Freiheit, andere nach Belieben zu verunglimpfen (siehe Eva Herman). Da tut es natürlich Not, seine Feindbilder zu pflegen: Das pure "Grauen" im Internet! Demokratie 2.0 - "Do-it-yourself"-Journalismus allerorten. Bürgerfreiheit statt Pressefreiheit? Da sei Gott vor - Axel Cäsar Springer sei bei uns!
Freiheit verpflichtet, meine Damen und Herren in den Redaktionen! Sonst fällt es irgendwann niemandem mehr auf, wenn man sie klammheimlich abschafft...
Ein Jahr danach: Wirklich nichts dazu gelernt, Herr Beck?
Aus Anlass der Jahrestage im Fall Eva Herman hatte der MQV-Vorstand im September alle Ministerpräsidenten der Länder in einem offenen Brief angeschrieben und um eine aktuelle Stellungnahme zu den Konsequenzen gebeten, die sie für ihre Medienpolitik daraus gezogen haben.
Die Krise des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens
Liebe Leser,
Zufall oder nicht: In diesen herbstlichen Tagen und Wochen häufen sich Ereignisse, die den äußerst bedenklichen Zustand unserer öffentlich-rechtlichen Sender deutlich zu Tage treten lassen.
Hier finden Sie die aktuellen Diskussionsstränge zu den angesprochenen Themen:
Landesarbeitsgericht Hamburg stellt fest, umstrittenes Zitat Eva Hermans wurde verkürzt und verfälscht wiedergegeben
Presseerklärung:
Medienbüro Hamburg
info@eva-herman.de
Tel.: 040- 34 16 04
Landesarbeitsgericht Hamburg stellt fest, umstrittenes Zitat Eva Hermans wurde verkürzt und verfälscht wiedergegeben.
Die Berufungsverhandlung vor dem Landesarbeitsgericht Hamburg am 1.10.2008 hat die Sichtweise der ersten Instanz zurechtgerückt. Auch wenn noch keine abschließende Entscheidung darüber getroffen wurde, ob die Nachrichtensprecherinnentätigkeit von Eva Herman als Arbeitsverhältnis einzuordnen ist, so hat der Vorsitzende Richter jedenfalls ganz deutlich betont, dass der umstrittene Text anlässlich der Veröffentlichung des Buches von Eva Herman keine Verherrlichung des Nationalsozialismus beinhalte. Der tatsächlich geäusserte Wortlaut, der u.a. auf der Website von Eva Herman abrufbar ist, sei von den berichterstattenden Medien verkürzt und verfälscht wiedergegeben worden.
Dazu Eva Herman wörtlich: „Ich bin sehr erleichtert, dass nun endlich durch eine unabhängige Instanz wie das Landesarbeitsgericht Hamburg eine verbindliche Bewertung meiner Äußerungen erfolgte.“
Das Gericht wird nun voraussichtlich eine Beweisaufnahme zu einzelnen Umständen der Sprechertätigkeit von Eva Herman für den NDR durchführen, um danach abschliessend zu entscheiden, ob es sich hierbei um ein Arbeitsverhältnis handelt. Im Gegensatz zum erstinstanzlichen Gericht wird das Landesarbeitsgericht damit den Sachverhalt tatsächlich aufklären. In der Zwischenzeit sind die Parteien durch das Gericht aufgefordert, noch einmal über eine gütliche Einigung zu sprechen.
